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Gemeinschaftspraxis |
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Ambulantes Operieren - Was ist das eigentlich ? In
den letzten Monaten war in Zeitungen, Magazinen (Spiegel, Stern) und
Fernsehen oft vom
ambulanten Operieren die Rede. Und
auch viele Patienten des ZAB
(Zentrum am Boxberg) kommen zu einer ambulanten Operation. Was
aber ist eine ambulante Operation eigentlich ? Nach
einer oft gebrauchten Definition verbringt der Patient die Nacht vor und
nach der Operation im eigenen Bett. Diese Definition sagt nur etwas
über die Zeit vor und nach der Operation aus, aber nichts über
die Operation selbst, die eigentlich das Wichtigste ist.
Die deutschen Ärzte haben eine Liste mit den Operationen zusammengestellt, die ambulant durchgeführt werden können. Diese Liste gilt für die niedergelassenen Arzte (sog. Vertragsärzte) und Ärzte im Krankenhaus. Vertragsärzte
wie Krankenhausärzte müssen bei
jedem Patienten
mit einer Diagnose aus dieser Liste prüfen,
ob die Operation ambulant erfolgen kann. Nicht die
Krankhausdiagnose (nach Liste), sondern Besonderheiten des
Patienten (z.B. schwere Herz- Lungenkrankheiten, Blutgerinnungsstörungen)
und seines Umfeldes
(allein stehend, kein Telefon) sprechen für oder gegen eine ambulante
Durchführung der Operation. Kleinere
Operationen wie Entfernung von Muttermalen, Warzen, Fettgewebsknoten
und Wundversorgungen
wurden schon immer
ambulant durchgeführt. Wir verstehen unter ambulanten Operationen sog.
krankenhausersetzende Eingriffe,
also Operationen, die auch heute noch in weit überwiegender Anzahl im
Rahmen eines stationären Krankenhausaufenthaltes durchgeführt werden. Ambulantes
Operieren bietet für den Patienten, seine Familie und die Allgemeinheit
viele Vorteile:
Die
Summe dieser Vorteile macht das ambulante Operieren zu einer modernen,
patienten- und familienfreundlichen kostengünstigen Behandlungsmethode,
von der alle Menschen profitieren können, wenn sie nicht gerade schwer
krank sind. Erhöhte Gefahren bestehen nicht. Eine fachärztliche Nachbehandlung ist jederzeit gewährleistet. |